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Brasiliens Indigene stehen heute vor einer immensen Aufgabe: Der Regenwald ist mitsamt seinen Flüssen von Landraub, illegaler Abholzung, der Verseuchung von Böden und Gewässern und kommerzieller Ausbeutung bedrohter denn je. Als Wächter des Regewaldes bekannt, sorgten die Ureinwohner seit jeher mit Umsicht und Pflege für den Erhalt der Biodiversität des Amazonas. Demgegenüber steht das unendliche Profitstreben der Landwirtschaftslobby: Vorangetrieben wird die kommerzielle Ausbeutung des geschützten Amazonasgebietes durch die Regierung Jair Bolsonaros, deren Gesetzesvorhaben auf die Förderung von Abholzung und unrechtmäßiger Besetzung von indigenem Land abzielen.

Bisher galten die Reservate der Indigenen, die in der brasilianischen Verfassung geschützt sind, als Bollwerke gegen illegale Eindringlinge. Bis heute sind nur 486 von 722 indigenen Gebieten offiziell registriert. Präsident Jair Bolsonaro will keine neuen Reservate ausweisen lassen! Gegen Proteste will er hart vorgehen. Doch die indigenen Gemeinschaften setzen sich auch unter erschwerten Bedingungen für den Schutz ihrer Territorien und für ihre Rechte ein.

Gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz unterstützen wir indigene Gemeinschaften in Brasilien beim Kampf um ihre Territorien, um Selbstbestimmung und die Einhaltung der Menschenrechte und unterstützen indigene Projekte. Lebenszeichen organisiert auch Nothilfen vor Ort und Projekte zum Schutz der Kulturen.

INDIGENERECHTE IN BRASILIEN

Goldgräber greifen Yanomami- und Munduruku-Dörfer an

Goldgräber greifen Yanomami- und Munduruku-Dörfer an Seit Jahren kämpfen indigene Gemeinschaften im Amazonas gegen illegale Goldschürfer, die ihren Lebensraum zerstören und ihre Flüsse vergiften. Seit Amtsbeginn des Präsidenten Jair Bolsonaro haben sich die Konflikte zwischen den Goldschürfern und den indigenen Gemeinschaften jedoch massiv verschärft. Schlaflose Nächte Seit Wochen kommt es in Brasilien vermehrt zu Übergriffen auf Yanomami-Gemeinden im Bundesstaat Roraima. Berichten zufolge haben Bergleute in Motorbooten wiederholt eine Yanomami-Siedlung am Flussufer, bekannt als Palimiu, angegriffen und [...]

Hände weg vom Amazonas!

Amazonas in Not Der Amazonas ist akut gefährdet, besonders in Brasilien: 2019 stieg die Zerstörung im Vergleich zum Vorjahr um 85%– insgesamt wurden 9166 km2 Regenwald vernichtet. Präsident Jair Bolsonaro will den Amazonas grosszügig ausbeuten und Bergbau, Holzschlag und Landwirtschaft in Naturschutzgebieten im grossen Stil zulassen. Gegen Proteste von AktivistInnen will man hart vorgehen. Doch indigenen Gemeinschaften setzen sich auch unter erschwerten Bedingungen für den Schutz ihrer Territorien und Rechte ein. Die Erde [...]

Indigenes Wissen schützen

2020 war für uns alle ein schlimmes Jahr. Nicht nur dass eine Pandemie ausbrach, auch das Abholzen des Amazonas-Regenwaldes schritt in nie da gewesenem Tempo weiter voran. Damit geht das Sterben indigener Völker und deren Lebensweisen einher. 2020 war für die Ureinwohner Brasiliens ein Jahr des großen Schmerzes. Viele Führungskräfte, die für die Aufrechterhaltung des jahrhundertealten indigenen Wissens von grundlegender Bedeutung waren, fielen der Krankheit zum Opfer. Schamanen, die für die Stärkung der Spiritualität wichtig sind, starben an Covid-19. [...]

Die stillen Kriegerinnen des Amazonas

Die stillen Kriegerinnen des Amazonas Für die indigenen Gruppen Brasiliens stellt der Wald mehr als nur ein Lebensraum dar- er ist Teil ihrer selbst. Die Menschen sehen sich nicht als Bewohner/innen des Waldes, sondern als eine Einheit mit ihm. Heutzutage aber müssen sie den Wald mehr denn je gegen Invasion und Ausbeutung verteidigen. Dies trifft auch auf die Kambeba zu, die Peru und das brasilianische Amazonasgebiet besiedeln. Der Name Kambeba bedeutet übersetzt „Menschen des Wassers”. Wasser, Erde und [...]

Die illegale Privatisierung indigener Territorien Brasiliens

KEIN RECHT AUF DIVERSITÄT? LEBENSZEICHEN- Gesellschaft für bedrohte Völker Österreich befürchtet katastrophale Folgen für das Weltklima und einen kulturellen Völkermord der in Brasilien lebenden indigenen Gemeinschaften. Hauptursache der Vernichtung des Amazonaswaldes ist die Fleischproduktion. Rund 70 Prozent des vernichteten Tropenwaldes wurden auch illegal für Viehweiden gerodet, ein Großteil des Restes für den Futtermittelanbau. Die Waldbewohner verlieren nicht nur ihre Heimat, sondern auch deren Lebensweisen stehen nun am Spiel. Indigene Völker stehen immer schon an vorderster Front dieses [...]

José Carlos Meirelles für die in freiwilliger Abgeschiedenheit lebenden Völker

Brasilien ist das Land mit den meisten unkontaktierten Völkern weltweit. Sie leben in freiwilliger Abgeschiedenheit. Man unterscheidet heute etwa 200 bis 220 verschiedene indigene Völker, die in Brasilien leben. Davon sind zwischen 50 und 90 unkontaktierte indigene Völker; in Peru sind es Schätzungen zufolge etwa 20. Kontakte erfolgten bereits Ende des 19. Jahrhunderts während des Kautschukbooms. In den fünfziger und sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts wurden vor allem durch den Bau von Straßen (Transamazônica) oder Staudämmen weitere isolierte [...]

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