2020 war für uns alle ein schlimmes Jahr. Nicht nur dass eine Pandemie ausbrach, auch das Abholzen des Amazonas-Regenwaldes schritt in nie da gewesenem Tempo weiter voran. Damit geht das Sterben indigener Völker und deren Lebensweisen einher. 2020 war für die Ureinwohner Brasiliens ein Jahr des großen Schmerzes. Viele Führungskräfte, die für die Aufrechterhaltung des jahrhundertealten indigenen Wissens von grundlegender Bedeutung waren, fielen der Krankheit zum Opfer. Schamanen, die für die Stärkung der Spiritualität wichtig sind, starben an Covid-19. Die Dorfgemeinden sind sehr geschwächt. Und nun steht eine weitere extrem herausfordernde Zeit bevor.

Was wir tun

Wir schaffen resiliente, indigene Projekte und fördern ausschließlich nachhaltige Ernährungssysteme. Dabei unterstützen wir indigene Communities bei ihrer traditionellen Lebensmittelbeschaffung. So förderten wir 2020 den Fischfang und Baumpflanzungen bei den Kambeba im Amazonas. Sie haben verstanden, dass es keinen Sinn ergibt, nur unverderbliche Lebensmittel zu kaufen. Gerade in schwierigen Zeiten einer Pandemie ist es notwendig das erhaltene Geld in Projekte zu investieren, die das künftige Überleben ihrer Dörfer sichern.

Das Immunsystem stärken

So haben wir dank Deiner Spende für die Kambeba nicht nur Masken, Medikamente und Krankentransporte im Amazonas organisiert. Wir haben es auch ermöglicht, dass diese Gemeinschaften sich wieder selbst mit Lebensmitteln versorgen können und alte Menschen von den Städten fern bleiben können.

Aber auch dringend notwendige Umbauten einer kleine Schule, in der die Kambeba-Sprache gelehrt wird, konnten dank Deiner Spende gemacht werden. Ferner konnten wir Werkzeuge für die Hortikultur (Baumpflege) und Heilkräuterbeete kaufen. Neue Pflanzen wurden auch zu gekauft.

Mit Herz, Vertrauen und auf Augenhöhe

Wir haben die Indigenen selbst entscheiden lassen, wozu sie das Geld einsetzten. Die Kambeba lassen unseren SpenderInnen ausrichten:

„Wir bedanken uns für die Spenden von LEBENSZEICHEN. Damit kauften wir nicht nur Lebensmittel, sondern ihr habt damit auch zum Erhalt und zum Überleben unserer Kultur beigetragen. Bereits geplante Projekte für den Lebensunterhalt der Menschen in den Dörfern konnten realisiert werden. Mit der Aufzucht von Vögeln, Schweinen und Fischen werden wir künfitg in der Lage sein, Widrigkeiten zu trotzen, ohne auf Lebensmittel und andere Nahrungsmittel wie Maniok verzichten zu müssen.“  Cacique Evilázio de Amaturá und Cacique Francisco Uruma, Chiefs der Dörfer Turucari und Amatura/ Amazonas

 

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0 Familien
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der Kranken (3 Monate 1x pro Woche, 3 Notfälle)
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Bootstreibstoff

Indigenes und lokales Wissen birgt auch das Geheimnis der Regeneration des Planeten. Konfrontiert mit sich schnell entwickelnder Technologie und abnehmendem traditionellen Wissen, finden bedrohte Völker Wege, die Erde zu verwalten und sich ausbeuterischen Industrien zu widersetzen. Einfach auf die Bilder klicken und mehr über indigene Krisenstrategien erfahren!

Deine Spende macht den großen Unterschied!

Gerade in Krisenzeiten ist es nun wichtiger denn je indigenes Wissen zu schützen. Denn mit den Ältesten stirbt auch das Wissen um die Natur. Deswegen stärken wir die Nachkommen in den Dörfern dabei, dieses Wissen zu erhalten.

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