Tierarzt, der vor Saddam Hussein floh, entwirft bahnbrechendes Tierschutzgesetz für Kurdistan

Unser Projektmanger in Dohuk

Dr.Sulaiman Tameer Saed ist weltweit anerkannter Veterinärmediziner und betreut mit LEBENSZEICHEN! Projekte im Nordirak. Sein Ruf geht mittlerweile weit über die Grenzen des Irak hinaus. So rettete er zum Beispiel auch zahlreiche Wildtiere aus dem Zoo in Mossul, die vom IS dem Hungertod ausgeliefert wurden. Auftritte im TV und die Teilnahme an zahlreichen internationalen Konferenzen zeugen von seinem ungeheuren Fachwissen besonders über die Vielfalt der Fauna des Nordiraks.

Dr. Sulaiman Tameer Saed, unser Projektleiter mit Herz und Verstand!

Unser Partner Dr. Sulaiman Tamer ist ein hochqualifizierter kurdischer Mann, der uns helfen wird, unseren Permakulturplan umzusetzen. Wir können von seinem Wissen profitieren, indem wir eine wertvolle Fertigkeit erlernen. „Wir sind eine dörfliche Bauernfamilie, wir kamen vom Dorf in die Stadt und hatten bis 2007 mehr als 800 Schafe und Ziegen. Nach dem Gesundheitszustand meines Vaters haben wir 2007 unseren gesamten Viehbestand verkauft. Aber bis jetzt nutzen wir alle Land und Zeit, um rund um unser Haus Gemüse für das tägliche Leben anzupflanzen, die Landwirtschaft ist Teil unseres Lebens.“

Sulaiman arbeitete von 1998 bis 2003 für ein Programm der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen im Irak. Er leitet Veterinärkampagnen, Saatgutverteilung und die Verteilung von Tieren an arme Familien. Als Präsident von KOARP arbeitete er mit der Regionalregierung zusammen, um die Rechte der Tiere und die Tierwelt zu schützen.

Doc Sulaiman – Episode One

Unglaublich aber wahr: Er ist der fast der einzige Tierarzt in Kurdistan der die Hunde behandelt. Denn für Hunde und Esel geben die Farmer meist kein Geld aus bzw. reicht es dafür nicht aus, wenn man 300 andere Tiere besitzt. Deswegen entstand dieses besondere Video von Nadine Papai für den Projektpartner. Es zeigt, wie Doc Sulaiman zwei Kangal-Hirtenhunde impft. Ein Unterfangen, dass vorher zwei Ärzten nicht gelang und das Team ins weit entlegene Kurdistan brachte.