Hände weg vom Amazonas!

Gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz unterstützen wir indigene Gemeinschaften in Brasilien beim Kampf um ihre Territorien, um Selbstbestimmung und die Einhaltung der Menschenrechte und unterstützen indigene Projekte. Lebenszeichen organisiert auch Nothilfen vor Ort und Projekte zum Schutz der Kulturen.

Indigenes Wissen schützen

Schamane zusammen mit den Kindern im Dorf Tururucari Uka c Marica Kambeba

2020 war für uns alle ein schlimmes Jahr. Nicht nur dass eine Pandemie ausbrach, auch das Abholzen des Amazonas-Regenwaldes schritt in nie da gewesenem Tempo weiter voran. Damit geht das Sterben indigener Völker und deren Lebensweisen einher. 2020 war für die Ureinwohner Brasiliens ein Jahr des großen Schmerzes.

Die stillen Kriegerinnen des Amazonas

Lebenszeichen-Projektleiterin Márcia Kambeba

Für die indigenen Gruppen Brasiliens stellt der Wald mehr als nur ein Lebensraum dar- er ist Teil ihrer selbst. Die Menschen sehen sich nicht als Bewohner/innen des Waldes, sondern als eine Einheit mit ihm. Heutzutage aber müssen sie den Wald mehr denn je gegen Invasion und Ausbeutung verteidigen.

Die illegale Privatisierung indigener Territorien Brasiliens

Omágua/Kambeba

LEBENSZEICHEN- Gesellschaft für bedrohte Völker Österreich befürchtet katastrophale Folgen für das Weltklima und einen kulturellen Völkermord der in Brasilien lebenden indigenen Gemeinschaften. Hauptursache der Vernichtung des Amazonaswaldes ist die Fleischproduktion. Rund 70 Prozent des vernichteten Tropenwaldes wurden auch illegal für Viehweiden gerodet, ein Großteil des Restes für den Futtermittelanbau.