GEWALT UND ZERSTÖRUNG IM AMAZONAS: Goldabbau bringt den Tod der indigenen Völker!

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on email
Share on print
Brennende Wälder, Milliarden gefällte Bäume, vergiftete Gewässer und Menschen: Die Ausbeutung des Amazonas-Gebietes hat schwerwiegende Folgen.

 Mitten im Amazonasgebiet liegt die Stadt Itaituba, die in den letzten Jahren zu einem Anziehungspunkt für Goldsucher aus ganz Brasilien geworden ist. Sie ist aber auch die Heimat des indigenen Volkes der Munduruku, welches seit Jahrhunderten den Tapajós-Fluss nutzen und erhalten. Für die indigenen Gemeinschaften im brasilianischen Amazonas bedeutet der aktuelle Gold-Boom den Tod für ihren Lebensraums und für ihre Kultur.

Schmutziges Amazonas-Gold: Bei ihrem Besuch Anfang Mai 2022 nahm die Indigenen-Leaderin Maria Leusa Munduruku die Schweiz in die Verantwortung.

Es kommt zunehmend zu gewalttätigen Übergriffen auf indigene Dörfer. So griffen beispielsweise am 6.Mai 2021 schwer bewaffnete Goldsucher die Munduruku Gemeinden an und brannten ihre Häuser nieder. Eine der Betroffenen ist die die Indigenen-Anführerin Maria Leusa Munduruku. Illegale Goldschürfer zündeten ihr Haus an und gemeinsam mit ihrer Familie musste sie flüchten. Seither suchen sie ein richtiges Zuhause, wie sie es einst hatten.

“Mein Leben ist momentan sehr kompliziert. Da ich öffentlich aktiv bin, auch als Präsidentin der Munduruku-Frauenvereinigung, bin ich für die Goldschürfer ein Symbol des Widerstands, der ihnen das Leben schwermacht. Bis heute konnten meine Familie und ich nicht in unseren Heimatort zurückkehren. Wir leben zurzeit in der nächstgelegenen Stadt, wo es für uns sicherer ist. Trotzdem müssen wir immer Angst haben, wenn wir uns auf den Straßen bewegen.” In die Großstadt zu gehen ist keine Option: “Wir sind ein Volk des Waldes, kein Volk der Städte!“

Gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker Schweiz setzen wir uns für Maria Leusa und den indigenen Widerstand der Munduruku gegen internationalen Goldkonzerne ein.

Bitte helfen Sie Maria Leusa, eine neue Unterkunft zu finden und ein sicheres Zuhause für ihre Familie zu errichten. “Direkte Hilfe von staatlichen Behörden erhalten wir nicht und wollen wir auch nicht mehr. Sogar beim Angriff auf unsere Häuser haben sie uns allein gelassen. Auch von Politikerinnen und Politikern hier vor Ort können wir uns keine Hilfe erhoffen, denn sie befürworten das Gesetzesprojekt “PL-191”, das den Bergbau in indigenen Gebieten ermöglichen soll. Dies würde für unser Volk den Tod bedeuten. Wir zählen nur auf unsere eigene Widerstandsbewegung.”

Alles über die Kampagne erfahren Sie HIER